Demokratie & Bürgerbeteiligung
Die BBV betrachtet Bürgerbeteiligung als unverzichtbar für eine lebendige Demokratie. Verantwortung liegt nicht nur bei gewählten Politikern, sondern bei allen Mitbürgerinnen und -bürgern.
Um Politikverdrossenheit zu entgegnen, setzen wir auf kreative und mutige Ansätze, um demokratisches Bewusstsein zu schaffen. Durch transparente Informationen über unsere Kommunalpolitik wollen wir Verständnis und Wertschätzung für demokratische Prozesse fördern. Die BBV versteht sich als Sprachrohr für Bürgeranliegen und engagiert sich für eine solidarische und zukunftsorientierte Politik auf lokaler Ebene.
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Es gibt viele erfolgreiche Beteiligungsprojekte, die von der Stadtverwaltung vorbildlich durchgeführt wurden: Z. B. das integrierte Stadtentwicklungskonzept ISEK mit Stadtlabor, Rosenstraße als Fahrradstraße, größere Straßenbauvorhaben (z.B. Heimstättenstraße).
Wir fördern die konstruktive Bürgerbeteiligung in der Projektplanung, z. B. beim Windradbau oder der KITA-Versorgung.
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Sobald es die finanzielle Lage erlaubt, sind wir für die Einführung eines Bürgerhaushalts für Bürgerideen: Für Vorschläge aus der Bürgerschaft wird ein festes Budget zur Verfügung gestellt.
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Die BBV veranstaltet regelmäßig öffentliche Stammtische, damit Bürgerinnen und Bürger mit den Stadträtinnen und Stadträten ins Gespräch kommen und sich themenbezogen einbringen können.
In der BBV sind verschiedene Arbeitskreise zu kommunalpolitischen Themen aktiv (Demokratie und Bürgerbeteiligung, Umwelt und Verkehr, Stadtentwicklung, Sport, Öffentlichkeitsarbeit) und erarbeiten Vorschläge, die dann ihren Weg in die Gremien (Stadtrat und Vorstand) finden. Die Gruppen sind auch für Nichtmitglieder offen und entwickeln aus Bürgersicht Vorschläge für Fürstenfeldbruck.
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Immer wieder starten wir Initiativen, um die Bürgerinnen und Bürger dazu zu motivieren, zur Wahl zu gehen.
Zur Demokratieförderung streben wir eine Zusammenarbeit mit anderen Parteien sowie regionalen und überregionalen Gruppierungen an.
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Infostände mit Stadträt*innen bei größeren Veranstaltungen können ein niederschwelliges Angebot für die Bevölkerung darstellen, um sich über städtische Themen zu informieren.
Wir möchten eine intensivere Nutzung der „Brucker Stadtgespräche“, um den Austausch mit der Bevölkerung zu stärken.
Um Verständnis und Zusammenhalt zu fördern, wollen wir auch den Dialog mit Menschen versuchen, die die Demokratie in Frage stellen.
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Wir wollen Konzepte entwickeln, um junge Menschen stärker in städtische Prozesse einzubinden. „Kinder- und Jugendlichenkonferenzen“ sollen weitergeführt werden (so war beispielsweise der hiesige Verein „Turmgeflüster“ mit Unterstützung der Stadt schon mehrfach kreativ aktiv).
Wir möchten ein Konzept für Planspiele an Schulen in Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung und dem Bündnis für Demokratie erstellen.
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Wir wollen Bürgerinnen und Bürgern stärker in unsere Städtepartnerschaften einbinden. Bei den gegenseitigen Besuchen wären Veranstaltungsformate hilfreich, die zur aktiven Beteiligung motivieren.